Impfung gegen Gürtelrose

Herpes-zoster – auch Gürtelrose genannt – ist eine unangenehme, schmerzhafte Viruserkrankung. Sie tritt meist bei älteren Menschen oder solchen mit geschwächtem Immunsystem auf.

Herpes zoster (Gürtelrose) entsteht durch eine erneute Aktivierung des Varicella-zoster-Virus, dem Erreger der Windpocken. Die Erkrankung kann daher nur bei Menschen auftreten, die bereits Windpocken hatten, seltener auch bei Menschen, die eine Windpocken-Impfung erhalten haben.

Die Schutzimpfung gegen Gürtelrose ist eine Krankenkassen-Regelleistung für Menschen ab 50 Jahren mit einer Immunschwäche oder einer Grundkrankheit  (Beispiel Diabetes, Rheuma, Herz-Kreislauf- oder chronische Atemwegserkrankungen) und für alle Menschen ab 60 Jahren.

Der Totimpfstoff gegen Gürtelrose ist für Personen ab 50 Jahren zugelassen und wird zweimal im Abstand von mindestens 2 und maximal 6 Monaten geimpft.

Andere Impfungen, wie gegen Grippe, Covid-19 sollten in einem Abstand von 2 Wochen erfolgen.

Bei der Impfung können die üblichen Impfreaktionen auftreten.  Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle, die auch schmerzen oder jucken kann. Ebenso können in den ersten Tagen nach der Impfung Allgemeinsymptome wie beispielsweise Kopfschmerzen,  Müdigkeit, Fieber oder Muskelschmerzen auftreten.

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